Mein erstes "OM" werde ich nie vergessen - ich dachte ich sei in einer Sekte gelandet und wollte nie wiederkommen... Mittlerweile chante ich mit Begeisterung und glaube an die heilsame Wirkung des Singens - ganz egal was man singt...

Meine erste "Taube" werde ich auch nie vergessen - meine Lehrerin sagte: "Ich weiss nicht was es ist, aber es sieht
niedlich aus..."
 
Zwei Aussagen sind mir in meiner Ausbildung besonders im Gedächtnis geblieben:
 
Meine Ausbilderin sagte, wenn man beginnt Yoga zu unterrichten, würde man zum "Sammler". Und sie war der Meinung, ich sei am besten, wenn ich impovisieren würde - in diesem Moment hielt ich sie für komplett "wahnsinnig" - da ich im Arbeitsleben ein absoluter Perfektionist bin! Aber sie hat Recht behalten und es ist genau das, was meinen Stil kennzeichnet: Ich bin immer auf der Suche nach Dingen, die mich bewegen (Lieder, Sprüche, Themen, Geschichten...) und flechte diese in meinen Unterricht mit ein. Und, ich habe zwar eine grobe Skizze im Kopf - aber die Stunde entsteht eigentlich erst während des Unterrichtens, indem ich mich intuitiv auf die Bedürfnisse meiner Schüler einstelle...
 
Gestern war ich mit Frau Höpker singen - auch sie hat eine Musikliste im Kopf, passt das Programm aber jeden Abend individuell an die Teilnehmer an. Sie sagte sie würde nichts von "bis ins kleinste Detail durchgeplanten Shows" halten, denn das Leben sei auch nicht perfekt. Und sie hat Recht: 
 
Das Leben ist spontan, unberechenbar und passiert genau jetzt...!